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Waldeigentümer verlangen koordinierte Umsetzung der Wald- und Holzstrategie

Mit der neuen Integralen Wald- und Holzstrategie (IWHS) legt der Bundesrat die grossen Linien für die nationale Wald- und Holzpolitik bis ins Jahr 2050 fest. WaldSchweiz als Verband der Waldeigentümer begrüsst die aktualisierte Strategie, fordert aber eine gemeinsame und koordinierte Umsetzung der Massnahmen – zusammen mit dem Bund, den Kantonen und der Holzwirtschaft.

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Der Bundesrat verabschiedet mit der Integralen Wald- und Holzstrategie (IWHS) die Leitplanken auf lange Frist (bis 2050) für die Bereiche Wald und Holz. Dabei wird ein umfassender, integraler Ansatz verfolgt, welcher den verschiedenen Waldfunktionen, also sowohl den Schutz- als auch den Nutzungsaspekten, gerecht werden soll. Das soll in der Konsequenz die gesamte Wertschöpfungskette Wald und Holz stärken. WaldSchweiz begrüsst diesen Ansatz. Bei der Erarbeitung der neuen Strategie konnten zusammen mit allen anderen Beteiligten die Interessen der Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer in den Prozess eingebracht werden. WaldSchweiz erwartet, dass bei der Umsetzung der Strategie der Waldwirtschaft als erstes Glied der Wertschöpfungskette Wald und Holz das nötige Augenmerk geschenkt wird.

Der umfassende Ansatz zeigt sich unter anderem darin, dass die relevanten Sektoralpolitiken in der IWHS berücksichtigt worden sind. So stimmt die neue strategische Ausrichtung die ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald und die Ressource Holz aufeinander ab. Sämtliche Ziele sind mit Horizont 2050 formuliert und zeigen die dazugehörenden Handlungsschwerpunkte und Handlungsfelder auf. Diese strategische Ausrichtung ist an den dazugehörigen Indikatorenbericht gekoppelt und wird mit den daraus abgeleiteten Massnahmenplänen konkretisiert. Dieses ganze Werk gilt es kritisch zu begleiten, um Entwicklungen im Positiven wie im Negativen frühzeitig erkennen und in die richtige Richtung lenken zu können. WaldSchweiz fordert hier einen angemessenen Einbezug.

Ziel: Eine Million Kubikmeter mehr Holz nutzen

Für die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer sind fast alle Bereiche der neuen IWHS von Bedeutung. Besonders wichtig scheint der gemeinsam mit der Holzwirtschaft bekundete Wille, bis ins Jahr 2032 eine zusätzliche Million Kubikmeter Holz zu nutzen, ohne dass andere Waldfunktionen vernachlässigt werden sollen. Das kann aber nur dann gelingen, wenn alle Beteiligten an einem Strick ziehen und alle ihren eigenen Beitrag leisten. WaldSchweiz setzt dabei auf verschiedene Massnahmen wie etwa die Lancierung der neuen Holzmarktkommission, welche auf der Basis der kürzlich in Kraft getretenen rechtlichen Grundlage die Publikation von Richtpreisen für Schweizer Holz wieder zulässt. Dies als ein wichtiger



Beitrag zur Stärkung der Wertschöpfungskette Wald und Holz. Die neue Holzmarktkommission nimmt ihre Arbeit im Januar 2026 auf.

Im Weitern darf die Strategie des Bundesrats keine einseitige Aufgabe bleiben. Die Schweizer Waldwirtschaft erhält bereits heute wenig Subventionen. Deshalb benötigt es weiterhin gezielte Unterstützungsmassnahmen der öffentlichen Hand, also vom Bund und von den Kantonen. Obschon das aktuelle Entlastungspaket 2027 der Bundesfinanzen mit den Sparmassnahmen auch im Wald- und Holzbereich dieses Gleichgewicht ins Wanken bringt, soll hier langfristig ein gefestigtes System von geteilter finanzieller Verantwortung entstehen respektive erhalten bleiben. Zudem sollen neue Investitionen etwa in zusätzliche Walderschliessung möglich werden. Nur so können die hohen Zielsetzungen etwa im Bereich der zusätzlichen Holzmobilisierung, aber auch bei der Ökologie und Biodiversität erreicht werden.

 

Unterlagen des Bundesrats unter Bundesrat verabschiedet Integrale Wald- und Holzstrategie 2050

 



Kontakt

Benno Schmid
Leiter Kommunikation und Politik, WaldSchweiz
+41 32 625 88 71
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