Die Bio-Ahornfarm Érablière des Aigles liegt in Témiscouata, etwa 300 km östlich der Stadt Québec. Fotos: Nadine Ringgenberg
Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 2 min.
Aus der Mitte der kanadischen Wäldern: Wo der Ahornsirup fliesst
Die kanadische Provinz Québec deckt über 70% der weltweiten Ahornsirupproduktion ab; mit jährlichen Exporten von über 90 Millionen Litern. Riesige natürliche Ahornwälder, ein kalter Winter und ein langer Frühling bieten die besten Voraussetzungen für den Erfolg.
Nadine Ringgenberg* | Eine «Érablière», also eine Ahornfarm, ist ein landwirtschaftlicher Betrieb zur Herstellung von Ahornsirup. Davon gibt es in der kanadischen Provinz Québec etwa 6800, die auf einer Fläche von fast 200 000 ha rund 51 Millionen Zuckerahornbäume (Acer saccharum) bewirtschaften. Obwohl es weltweit fast 150 Ahornarten gibt, ist der Zuckerahorn ausschliesslich in Nordamerika beheimatet. Er ist die dominierende Ahornart auf diesen Farmen. Der Ahornsirup wird direkt vor Ort auf den Ahornfarmen produziert. Im Frühling wird der Ahornsaft – auch Ahornwasser genannt – geerntet und anschliessend langsam eingekocht, um den Sirup mit seinem charakteristischen Geschmack zu erhalten.
Anzapfen: den Wald auf die Ernte vorbereiten
Bei den Ahornfarmen handelt es sich um natürliche Wälder, in denen Ahornbäume neben anderen Baumarten wie Esche und Gelb-Birke gedeihen. Ein gesunder Ahornwald zeichnet sich durch eine Vielfalt von Bäumen unterschiedlichen Alters aus, wobei das ökologische Gleichgewicht für die dauerhafte Nutzung und die natürliche Regeneration des Waldes essenziell ist.
Im Januar und Februar werden die Ahornbäume angezapft, um im März und April den Saft ernten zu können. Eine körperlich fitte Person kann etwa 350 Ahornbäume pro Tag anzapfen – keine leichte Arbeit. Zunächst geht es mit dem Schneemobil auf verschneiten Wegen zum Wald, dann auf Schneeschuhen von Baum zu Baum durch teilweise sehr tiefen Schnee, und das immer mit einer Bohrmaschine und einem Hammer in der Hand.
Nur Bäume mit einem Stammdurchmesser von mehr als 23 cm dürfen in einer Höhe von 1,30 m über dem Boden angezapft werden. Jüngere Bäume werden geschont, um deren Wachstum nicht zu beeinträchtigen. Jedes Jahr wird ein neues Loch mit 6 bis 8 mm Durchmesser 3 bis 5 cm tief in den Baum gebohrt, in das mit leichten Hammerschlägen ein Kunststoffzapfhahn eingeschlagen wird. Wo dieses Loch gebohrt wird, hängt davon ab, wie hoch der Schnee liegt, wo sich die Zapfstellen der vergangenen Jahre befinden und wie gut sie wieder verheilt sind. Das Anzapfen erfolgt nach einem speziellen Schema, wobei die vorgegebenen Abstände zu den alten Zapfstellen genau einzuhalten sind. Die Zapfhähne werden mit einem Netzwerk an Schläuchen verbunden, das den Ahornsaft im Frühling mittels Vakuumpumpen zu den Zuckerhütten transportiert, wo der Sirup hergestellt wird.
Vom Zuckerwasser zum flüssigen Gold
Ungefähr im März erwachen die Ahornbäume aus ihrer Winterruhe, und der Baumsaft beginnt zu zirkulieren. Der Durchfluss des Zuckerahorns hängt vor allem von den täglichen Temperaturschwankungen ab: Nächte unter 0 °C, gefolgt von Tagen mit Temperaturen über 0 °C, sorgen für eine Druckdifferenz im Bauminneren, sodass das Ahornwasser geerntet werden kann. Für eine gute Ernte sind mehrere Wochen mit diesen Temperaturschwankungen nötig. Das Ahornwasser, das an sich schon zuckerreich ist (1 bis 3%), enthält auch Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Jeder Ahornbaum liefert etwa 60 l Ahornwasser, woraus 1,5 l Ahornsirup gewonnen werden können.
An der Zuckerhütte angekommen, wird der Ahornsaft zunächst in grossen Becken oder Silos gelagert. Im ersten Verarbeitungsschritt wird der Saft durch Umkehrosmose konzentriert, wobei er mit hohem Druck durch halbdurchlässige Membranen gepumpt wird. Dadurch entstehen ein Konzentrat mit einem höherem Zuckergehalt von 18 bis 25% sowie entmineralisiertes Wasser, das zur Reinigung der Gerätschaften am Ende jedes Produktionszyklus genutzt wird.
Das Konzentrat wird erneut in Becken gelagert, bis es in einen Verdampfer geleitet wird, wo es eine bis zwei Stunden bei einer Temperatur von bis zu 104 °C bis zum gewünschten Brix-Wert (66% Zucker)1) eingekocht wird. Dieses langsame Einkochen sorgt für die Farbe und den charakteristischen Geschmack des Ahornsirups. Schliesslich wird der Sirup heiss gefiltert und bis zur Flaschenabfüllung in 205-kg-Fässern zwischengelagert.
Die Ernte dauert normalerweise fünf bis sechs Wochen. Danach müssen die Ahornbäume noch «entzapft» werden, das heisst, die Zapfhähne werden aus dem Baum entfernt. Gleichzeitig werden 15 ml Isopropylalkohol eingespritzt, um das Schlauchnetz zu reinigen. Im darauffolgenden Frühling wird der erste Tag, an dem das Ahornwasser fliesst, dazu genutzt, das Netz durchzuspülen. Dieser Baumsaft wird entsorgt und nicht zur Herstellung von Ahornsirup verwendet.
Farbe und Geschmack
Farbe und Geschmack des Ahornsirups verändern sich während der Ernteperiode je nach Zuckergehalt und Mikrobiom, also dem Zusammenspiel der Mikroorganismen im Ahornwasser. Solange der Saft im Baum bleibt, ist er steril. Wenn das Ahornwasser austritt, wird es um die Bakterien und Hefen der Baumrinde und des Schlauchs angereichert. Zu Frühlingsbeginn, wenn die Tage noch kühl sind, ist der Sirup normalerweise hell, und er hat einen milden, feinen Geschmack. Im Laufe der Erntezeit, wenn die Tage länger und wärmer werden, nehmen die Mikroorganismen im Ahornwasser zu, der Sirup wird bernsteinfarben und schmeckt intensiver nach Ahorn. Am Ende der Saison ist er tiefdunkel mit einem intensiven, vollmundigen Geschmack. Die Ernte endet je nach Region Mitte oder Ende April, wenn der Ahorn zu knospen beginnt. Die Klassifizierung des Ahornsirups erfolgt anhand der Menge an Licht, die durch ihn hindurchscheint.
Pflege und Gestaltung der Ahornfarmen
Im Sommer ist es in den Ahornwäldern ruhig. Die Wärme erschwert das Arbeiten. Ausserdem ist dies die Wachstumssaison der Ahornbäume, in der sie möglichst wenig gestört werden sollten. Im Herbst hingegen beginnt eine wichtige Phase der Waldpflege: Gestrüpp und Windbruch müssen entfernt werden. In dieser Zeit wird auch das Schlauchnetz repariert, nachgebessert oder ausgetauscht. Die Schläuche haben eine Lebensdauer von etwa 15 Jahren, während die Zapfhähne alle 5 Jahre ausgewechselt werden müssen.
Neben der Wartung des Transportnetzes ist der Herbst eine wichtige Jahreszeit für die Forstwirtschaft. Beim Ersetzen der Schläuche nutzen die Ahornfarmer die Gelegenheit zur Waldgestaltung, was alle 30 Jahre empfohlen wird. Hierbei werden etwa 25% der Bäume entnommen, um das Gleichgewicht zu erhalten und eine optimale Regeneration des Waldes zu fördern. Dieses Verfahren wird von der Provinzverwaltung mit einem Beitrag von rund 1100 CAD pro Hektare subventioniert.
Nach dem Fällen werden bereits angezapfte Ahornbäume als Brennholz verkauft oder zu Papier- und Kartonbrei verarbeitet, zwei Industriezweige mit starker Präsenz in Québec. Ahornbäume aus neuen Waldabschnitten können nach dem Fällen als Sägeholz verkauft werden, insbesondere zur Herstellung von Hartholzböden, was die weit lukrativere Option ist.
Biologische Produktion
Fast die Hälfte des in Québec produzierten Ahornsirups ist bio-zertifiziert. Die kanadische Bio-Norm Canadian Organic Standards (COS) deckt mehrere Aspekte ab: Gestaltung der Ahornfarmen, Erhaltung der Pflanzendiversität, Schädlingskontrolle, Mindestabmessungen der Ahornbäume, die angezapft werden dürfen, sowie die Ernte und die Weiterverarbeitung des Ahornwassers zu Sirup.
Um das Ökosystem im Gleichgewicht zu halten, müssen mindestens 15% der Fläche einer Bio-Ahornfarm aus Begleitbaumarten wie Gelb-Birke, Esche, Linde, Kirsche und Walnuss bestehen. Diese tragen zu einer Verringerung des Säuregehalts im Boden und zur Erhaltung der Biodiversität bei und schaffen so optimale Bedingungen für das Wachstum der Ahornbäume. Daneben ist ein Forstmanagementplan Pflicht, um die Regeneration der Bäume, den Schutz der Fauna und eine nachhaltige Nutzung des Waldes sicherzustellen.
Die Sirupproduzenten erhalten eine Prämie von 0,22 CAD2) pro Pfund (0,34 l) Bio-Ahornsirup. Für die Ernte 2025 wurde diese Prämie auf 0,18 CAD gesenkt, da die derzeitige biologische Produktion die Nachfrage übersteigt.
Eine Herausforderung für die Wälder
Viele Ahornwälder in der Provinz Québec sind noch ungenutzt, sowohl auf privatem als auch auf öffentlichem Gelände. Zurzeit liegen 82% der bewirtschafteten Ahornfarmen in privaten und nur 18% in öffentlichen Wäldern. Es besteht dabei ein Interessenkonflikt zwischen der Nutzung dieser Wälder zur Einrichtung von Ahornfarmen (mit Pachtverträgen über 25 Jahre oder mehr) und der Nutzung als Holzquelle. Die Quebéc Maple Syrup Producers, die Organisation der Ahornsirupproduzenten im Québec, plädiert dafür, die öffentlichen Wälder eher den Ahornfarmern zur Verfügung zu stellen als für den Holzschlag zu nutzen, um die wachsende Nachfrage dieses weltweit stark expandierenden Marktes befriedigen zu können.
Kontingente und strategische Reserven
Die Provinz Québec, die mit über 70% Marktanteil quasi das Monopol auf die Erzeugung von Ahornsirup verwaltet, hat ein Kontingentierungssystem eingerichtet. Die den einzelnen Ahornfarmen zugewiesenen Quoten werden jährlich auf der Grundlage der Sirupproduktion der letzten 5 Jahre und der Anzahl Zapfstellen festgelegt. Der Preis für Ahornsirup bezogen auf ein Pfund richtet sich nach seiner Qualität. Für die Ernte 2025 beispielsweise liegt der Preis für bernsteinfarbenen Ahornsirup, der zum Verzehr bestimmt ist, bei 3,33 CAD pro Pfund, also um 0,08 CAD höher als 2024. Einzigartig ist jedoch die «Réserve stratégique mondiale de sirop d’érable», die globale strategische Ahornsirupreserve, die die Branche in Québec eingeführt hat. Diese Reserve besteht aus nicht verkauftem Sirup und ermöglicht es, Jahre mit geringerer Produktion abzufedern, die es aufgrund der Abhängigkeit von den klimatischen Bedingungen im Frühling immer wieder gibt.
Ahornsirup in der Schweiz
Der grösste Anteil des in der Schweiz konsumierten Ahornsirups stammt aus der Provinz Québec. Für den Ahornsirup in den Supermärkten wird im Allgemeinen der Sirup von mehreren Ahornfarmen vermischt, um eine bestimmte Farbe zu erhalten. Dadurch kann sich allerdings die Geschmacksqualität des Sirups verändern. Er verliert seinen Charakter und sein Bouquet. Hier kommen Alexandre Guimond und seine Frau – Verfasserin dieses Artikels – ins Spiel. Dem kanadisch-schweizerischen Ehepaar gehört die Érablière des Aigles, eine Bio-Ahornfarm mit 38 000 Zapfstellen in Témiscouata, etwa 300 km östlich der Stadt Québec.
Sie exportieren fast ihre gesamte Ahornsirupproduktion in die Schweiz, wo sie unter der Marke MAWOO vertrieben wird. Dieser Ahornsirup wird nie mit anderen vermischt, ist von hervorragender Qualität und hat einen authentischen Geschmack. Qualitativ hochwertigen Ahornsirup herzustellen und ihn direkt an den Kunden zu verkaufen, ist für die beiden eine Herzenssache. «Bei uns kommt der Sirup wirklich vom Baum direkt auf den Tisch», erklärt Alex stolz. Von jedem Fass Ahornsirup wird eine Probe untersucht, um den Kunden genau den Ahornsirup anbieten zu können, den sie suchen.
Über diese und viele weitere Themen lesen Sie in der neuen Ausgabe von «WALD und HOLZ».
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Die Mai-Ausgabe Wald und Holz ist da!
«Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.» Obwohl der deutsche Dichter Emanuel Geibel solcherart schon im 19. Jahrhundert vor den Gefahren im Forst warnte, ist die Anziehungskraft des Waldes auch heute noch ungebrochen – und sie nimmt weiter zu. Hä...
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Dem Wald Sorge tragen mit den nötigen Finanzen
Verschiedene Verbände aus der Wald- und Forstbranche wehren sich gegen die im «Entlastungspaket 27 für den Bundeshaushalt» vorgeschlagenen Sparmassnahmen. Für Pflege und Unterhalt des Waldes sowie für die Ausbildung von Forst-personal müssen auch künfti...
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Eine hervorragende Ausbildung kann auch ihre Tücken haben
Die Schweizer Forstbranche bildet exzellente Berufsleute aus; so gut, dass diese auch in anderen Branchen begehrt sind. Für Rolf Dürig, Geschäftsführer der OdA Wald Schweiz, ist daher wichtig, mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Forst zu gewinnen.
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Auch die Biodiversitätsförderung im Wald bringt Einnahmen
Das Thema der gemeinsamen Weiterbildungen der beiden Arbeitsgruppen Wald und Wildtiere sowie Waldbiodiversität des Schweizerischen Forstvereins Anfang Jahr lautete: «Lebensraumförderung von kleinen und grösseren Wildtieren im Wald: es flattert, quakt und...
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WaldSchweiz fordert mehr Gewicht für den Wald im Raumkonzept Schweiz
Im Rahmen der öffentlichen Konsultation zum aktualisierten Raumkonzept Schweiz hat WaldSchweiz eine umfassende Stellungnahme eingereicht. Der Verband fordert darin eine stärkere Berücksichtigung des Waldes als zentrales Element der Schweizer Raumplanung.
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Förster, Natur- und Umweltfachmann, Waldpädagoge, Musiker ...
Nicht immer wurden Forstmitarbeitende händeringend gesucht. Als Micha Plüss vor rund 30 Jahren die Försterschule verliess, fanden die wenigstens seiner Klasse eine Stelle als Revierförster. Er gehörte nicht zu ihnen, arbeitete aber trotzdem meist fü...
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Eine Pionierin, deren Weg noch lange nicht zu Ende ist
Tanja Karcher hat Geschichte geschrieben: Im vergangenen Jahr schloss sie – soweit bekannt – als erste Frau die eidgenössische Berufsprüfung zur Forstwart-Vorarbeiterin erfolgreich ab. Die 33-jährige Aargauerin will aber noch viele weitere Ziele erreic...
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Die Aprilausgabe Wald und Holz ist da!
Eine Frage beschäftigt aktuell viele, wenn nicht alle Branchen: Woher kriegen wir unsere Fachkräfte? Das sieht auch in der Forstbranche nicht anders aus. Allerdings müsste hier die Frage vielleicht eher lauten: Wohin gehen unsere Fachkräfte? Und warum? M...
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«Ein Koch ohne Motorsäge ist kein richtiger Koch»
Der Gourmetkoch Stefan Wiesner, auch bekannt als der Hexer aus dem Entlebuch, verkochte schon Bäume von A bis Z. Er bereitet die Gerichte seiner alchemistischen Naturküche ausschliesslich über Holz und Kohle zu. Pro Jahr benötigt er dafür rund 100 Ster...
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«Gesunde Stadtbäume benötigen eine unterirdische Raumplanung»
Andrea Gion Saluz von Grün Stadt Zürich ist für gesunde Stadtbäume und einen zunehmenden Bestand verantwortlich. Eine Herausforderung zu Zeiten der Verdichtung und der Klimaerwärmung, welche den Stadtbäumen besonders zusetzt.
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Bund darf sich nicht aus der Verantwortung nehmen
Der Schweizer Wald steht unter Anpassungsdruck – dies ist das Fazit des Waldbe-richts 2025, den das Bundesamt für Umwelt (BAFU) am 18. März 2025 präsentiert hat. Aus Sicht der Waldeigentümerinnen und -eigentümer ist eine Anpassung des Waldes an den Kl...
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Wald: Wichtiges Ökosystem für die Ernährungssicherheit
Der Internationale Tag des Waldes findet jeweils am 21. März statt. Unter dem Motto «Wälder und Nahrung» macht er heuer auf den Stellenwert gesunder Wälder für die Lebensmittelversorgung aufmerksam.
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Waldflächen in Uri werden mit klimafitten Baumarten bepflanzt
Im Kanton Uri werden in den kommenden Jahren 15 000 junge Bäume gepflanzt. Damit soll der Wald einerseits klimafit gemacht werden. Andererseits hat das Projekt zum Ziel, die wichtige Schutzfunktion der Wälder im Gebirgskanton zu stärken.
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Die Märzausgabe Wald und Holz ist da!
Das Klima auf unserem Planeten verändert sich schneller denn je. Obwohl sich die Natur eigentlich recht gut selbst zu helfen weiss, gerät sie ob dieses rasanten Wandels arg unter Druck. Der Wald beispielsweise kann mit diesem Wandel nicht mehr Schritt halt...
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Wanderwege im Wald: Was genau muss ich nach einem Sturm tun?
Ich bin Mitbesitzerin eines Waldstücks, durch das ein schmaler signalisierter Wanderweg führt. Was ist zu tun, wenn nach einem Sturm in meinem Wald ein Baum auf dem Wanderweg liegt? Muss ich als Waldbesitzerin diesen entfernen? Wie ist da die rechtliche Lag...
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Bauten am Waldrand: Worauf müssen Waldbesitzende achten?
Ich besitze Wald am Siedlungsrand. Weil Gebäudeversicherungen in der Regel nur Sturmschäden, nicht aber Spontanabbrüche von Ästen oder morschen Bäumen decken, möchte mein Nachbar möglichst jedes dürre Ästchen entfernt haben. Doch dazu bin ich nicht be...
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Wann habe ich Anspruch auf Entschädigung in der Grundwasserschutzzone?
In unserem Korporationswald wird eine Trinkwasserschutzzone vergrössert. Eine unserer Waldstrassen kann nun vielleicht nicht wie geplant ausgebaut werden. Besteht in diesem Fall Anspruch auf Entschädigung? – M. Britschgi
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Christbäume: Darf ich in meinem Wald eine Baumkultur anlegen?
Ich habe in meinem Wald einige schöne junge «Tännli», die ich vereinzelt als Christbäume verkaufe. Jetzt möchte ich das Geschäft etwas ausbauen und vermehrt auf Christbäume setzen. Was muss ich dabei beachten? – Daniel G
Zeitschriften – Lesezeit 2 min
Bambus im Wald: Darf ich Bambus im hiesigen Wald anpflanzen?
Produkte aus Bambus boomen und gelten als nachhaltig. Jetzt überlege ich mir, in das Geschäft einzusteigen und ein Stück Wald zu kaufen, um dort Bambus anzupflanzen. Darf ich Bambus pflanzen, und wie weiss ich, welche Pflanzen im Wald überhaupt erlaubt si...
Zeitschriften – Lesezeit 2 min
Waldbrandgefahr: Darf ich meinen Wald absperren?
Ich besitze Wald, in dem oft gebrätelt wird. Solange der Abfall mitgenommen und das Feuer wieder gelöscht wird, stört mich das nicht. In den letzten trockenen Sommern stellte ich aber fest, dass der Kanton nur zögerlich Feuerverbote erliess und diese kaum...
Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 2 min
Kleine Ski-Manufakturen gehen zurück zum Werkstoff Holz
Back to the roots. Zwei Schweizer Skiproduzenten setzen bei ihren Wintersportgeräten vermehrt auf Holz. Nicht nur auf dem Deckblatt, sondern auch im Kern verwenden sie den nachhaltigen Rohstoff, und einer davon recycelt diesen sogar.
Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 2 min
Die neue Ausgabe Wald und Holz ist da!
In den Schweizer Wäldern wächst ein patenter Stoff, dessen Einsatzmöglichkeiten schier unbegrenzt sind. Und das im wahrsten Sinn des Wortes! Seit Anfang Dezember kurvt sogar ein japanischer Satellit mit einer Verkleidung aus Magnolienholz im Orbit. Ho...
Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 2 min
Wenn die Ansprüche von Wald und Siedlung aufeinandertreffen
Aufgrund der zunehmenden Bautätigkeit rücken Häuser näher an den Wald. Die gesetzlich vorgegebenen Abstände werden immer häufiger unterschritten. Felix Holenstein, Revierförster von Dietikon (ZH), hat in solchen Fällen eine Lösung für Waldbesitzende...
Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 2 min
Alte Bäume neu entdeckt: Kastanienselven im Puschlav
Im Puschlav (GR) haben sich die Menschen wieder auf die traditionellen Kastanienselven, welche während langer Zeit vernachlässigt worden sind, zurückbesonnen. Ihre Wiederherstellung ist aufwendig. Ein Rundgang mit einem Besitzer einer Selve.
Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 2 min
Die neue Ausgabe Wald und Holz ist da!
In den Schweizer Wäldern wächst ein patenter Stoff, dessen Einsatzmöglichkeiten schier unbegrenzt sind. Und das im wahrsten Sinn des Wortes! Seit Anfang Dezember kurvt sogar ein japanischer Satellit mit einer Verkleidung aus Magnolienholz im Orbit. Ho...
Verband & Politik – Lesezeit 5 min
Stellungnahme zur Mountainbike-Strategie
St. Gallen, 22. August 2024 – Der Verband Wald St. Gallen & Liechtenstein hat im Rahmen der Vernehmlassung zum VIII. Nachtrag des Strassengesetzes und zur Mountainbike-Strategie des Kantons St. Gallen eine detaillierte Stellungnahme abgegeben. Die Wa...
Verband & Politik | Zertifikatskurse | Ausbildung – Lesezeit 5min
Betriebsleitertagung / SELVA Infoveranstaltung
Verband & Politik – Lesezeit 5 Minuten
Verband der Waldeigentümer ist wichtiger denn je
Der Verband Wald St.Gallen & Liechtenstein feiert dieses Jahr sein 100-jähriges Bestehen mit verschiedenen Aktivitäten. Unter anderem sind über 50 Baumpflanzaktionen, eine Sonderschau an der Olma in St.Gallen sowie die erstmalige Vergabe eines Waldpreises...
Verband & Politik – Lesezeit 5 min
Wald St. Gallen & Liechtenstein lanciert den Waldpreis
Der Waldpreis 2023 von Wald St. Gallen & Liechtenstein in Zusammenarbeit mit der Stiftung Hilti Family Foundation Liechtenstein wird an Menschen, Personengruppen oder Organisationen verliehen, welche im Kanton St. Gallen oder Fürstentum Liechtenstein wohnhaft sin...
Verband & Politik – Lesezeit 5 min
Mitarbeiter Sekretariat Graubünden Holz m/w/d (80 – 100%)
Waldwissen | Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 5min
Newsletter 7/2022 22. August
Ausbildung | Waldwissen | Verband & Politik – Lesezeit 5min
Rückblick Veranstaltungen
Diverse Veranstaltungen konnten dieses Jahr schon realisiert und durchgeführt werden. Vielleicht waren es dieses Jahr, nach den anstrengenden und mühsamen letzte Jahren, sogar zu viele Anlässe von verschiedenen Organisationen und Vereinen. Terminkollisionen...
Verband & Politik – Lesezeit 2min
Internationaler Tag des Waldes
Der 21. März ist traditionell der „Tag des Waldes“. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat den Tag bereits 1971 als Reaktion auf die globale Waldvernichtung ins Leben gerufen. In den vergangenen Jahren hat der...
Verband & Politik – Lesezeit 3 min
SELVA Generalversammlung 2022
Die diesjährige Generalversammlung fand am Freitag, 22. April 2022 im wunderschönen, geschichtsträchtigen Weiler Vrin der Gemeinde Lumnezia statt. Herzlichen Dank an die Gemeinde Lumnezia für Ihre grosse Unterstützung.
Verband & Politik – Lesezeit 1min
Jahresbericht 2021 verfügbar
Der Jahresbericht 2021 von WaldBeiderBasel und die Einladung zur 96. Generalversammlung stehen ab jetzt zur Verfügung.
Verband & Politik – Lesezeit 2min
Anhörung "Management von Schadereignissen im Wald"
Um für das zukünftige Management von Waldschadenereignissen besser gewappnet zu sein, erweiterte das Amt für Wald beider Basel das bestehende Sturmschadenhandbuch zum Entwurf des Handbuchs für das Management von Schadereignissen im Wald. Darin sind ve...