Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 2 min.
Die Baumhasel zeigt waldbauliches Potenzial in der Schweiz
Das waldbauliche Potenzial der Baumhasel ist wenig erforscht. Ein Anbauversuch in der Schweiz, der im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Partnern aus Deutschland erfolgte, deckt ersten Auswertungen zufolge durchaus Potenzial für den Schweizer Wald auf.
Von Petia Nikolova, Nico Frischbier, Muhidin Šeho* | Die in Südosteuropa und Asien heimische Baumhasel wurde im 17. Jahrhundert in Mitteleuropa in Parkanlagen und Gärten eingeführt. Genetische Analysen zeigen unterschiedliche Refugien und Migrationspfade im natürlichen Verbreitungsgebiet; dieses reicht nicht bis nach Mitteleuropa. Das waldbauliche Potenzial dieser Art ist trotz ihrer wertvollen ökologischen und wirtschaftlichen Eigenschaften bislang wenig erforscht. Neue Anbauversuche in der Schweiz und in Deutschland untersuchen deshalb diese als klimaresilient geltende Baumart unter mitteleuropäischen Wuchsbedingungen.
Was ist über die Baumhasel bekannt?
Die Baumhasel (Corylus colurna L.) ist eine waldbaulich und ökologisch interessante Baumart, die nicht nur als dürreresistent sowie frost- und stresstolerant gilt, sondern bisher auch eine geringe Anfälligkeit gegenüber Insekten und Pilzen aufweist. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Baumhasel umfasst die Balkanhalbinsel, Teile Kleinasiens sowie das Bergland Afghanistans. Sie wächst sowohl auf kalkhaltigen als auch auf silikatischen Standorten, wurde jedoch durch die jahrelange Übernutzung auf flachgründige, nährstoffarme Böden oder trockene Kalkböden und Karstgebiete verdrängt. Sie kann bei jährlichen Niederschlägen zwischen 570 und 800 mm gut gedeihen. Die durchschnittliche Jahrestemperatur im natürlichen Verbreitungsgebiet liegt zwischen 5 und 13 °C, wobei sie Temperaturextreme von –38 bis +40 °C toleriert. Die Baumhasel weist ein rasches Wachstum auf, mit Jahrestrieben von 50 cm (maximal 170 cm) und Jahrringbreiten von durchschnittlich 3 mm (maximal 8 mm). Sie erreicht Brusthöhendurchmesser von 50–60 cm (maximal 170 cm) sowie Oberhöhen von 25–30 m (maximal 35 m). Sie bildet eine im jungen Alter wipfelschäftige und später breitere Krone. Die Pfahlwurzeln erreichen Bodentiefen bis zu 4 m und durchwachsen auch skelettreiche Böden. Ihre Schattenverträglichkeit ist vergleichbar mit der Elsbeere. Sie kann im natürlichen Ausbreitungsgebiet unter lichten Eichen- und Kieferkronen, aber auch unter alten Rot- und Orientbuchen gedeihen. Ihre Streu ist leicht zersetzbar. Die Baumhasel hat alle 2 bis 3 Jahre Mastjahre, und ihre Nüsse werden durch Tiere verbreitet. Die Baumhasel kann dank guter Stockausschlagfähigkeit überdauern und erneut austreiben.
Aufgrund extremer Übernutzung wurde die Baumhasel bereits im 18. Jahrhundert selten. Infolgedessen ist sie heute – ähnlich wie die Eibe – in der Natur selten und wird international als Rote-Liste-Art mit dem Status «Least Concern» (verhältnismässig geringe Besorgnis) geführt. Sie kommt in Beständen oft nur noch als Einzelbaum oder in Kleingruppen vor. In ihren Ursprungsländern besitzt die Baumhasel heute kaum waldbauliches Potenzial, da sie über Jahrzehnte weder gefördert noch systematisch genutzt und wertgeschätzt wurde. Dies führte zu einer Schrumpfung und Fragmentierung ihres natürlichen Verbreitungsgebiets, wodurch die einzelnen, verbliebenen Vorkommen eine deutliche genetische Differenzierung aufweisen. Genetische Analysen zeigen drei Genpools, die weitgehend den drei unterschiedlichen Verbreitungsgebieten (Balkan, Türkei, Georgien) entsprechen. Da die Herkunft massgeblich solche Merkmale wie Wachstum, Holzqualität und Anpassungsfähigkeit beeinflusst, sind Informationen aus Anbauversuchen essenziell, um geeignete Herkünfte für den klimabedingten Anbau der Baumhasel in mitteleuropäischen Wäldern zu bestimmen.
Die Schweizer Anbaufläche bei Ittenthal
Ein Schweizer Anbauversuch bei Ittenthal (AG) wurde in den Jahren 2018 und 2019 im Rahmen einer Kooperation mit Partnern aus Bayern und Thüringen (DEU) initiiert und nun erstausgewertet. Im Partnerverbund wurden zwischen 2016 und 2020 an insgesamt vier Standorten wissenschaftlich begleitete Herkunftsversuche mit Saatgut aus den drei Verbreitungsgebieten Georgien, Türkei und Balkan (Herkünfte aus Bulgarien und Serbien) durchgeführt (vgl. Tabelle unten). Die Pflanzungen erfolgten an Standorten, die ähnliche Bodenverhältnisse wie in den Herkunftsgebieten aufweisen, jedoch eine breite klimatische Gradiente gewähren. Die Versuchsstandorte bieten für die Baumhasel eher kühl-feuchte, bisher buchengeeignete Klimabedingungen (durchschnittliche Jahrestemperatur: 7,2–9,5 °C; jährlicher Niederschlag: 650–1100 mm). In den Jahren 2018 bis 2022 erwiesen sich die Standorte allerdings als trocken, und es ist zu erwarten, dass die Wasserverfügbarkeit dort im Zuge des Klimawandels weiter abnehmen wird.
Angelegt wurde die Versuchspflanzung bei Ittenthal im Forstbetrieb der Gemeinde Kaisten (AG) ab April 2018 auf zirka 0,7 ha Freifläche nach Buche. Das Saatgut wurde über wissenschaftliche Kooperationen beschafft und die Sämlinge im Versuchsgarten der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf (ZH) selbst aufgezogen. Insgesamt wurden auf der Schweizer Fläche 207 wurzelnackte einjährige Sämlinge mit Sprosslänge 40–110 cm in drei Kampagnen (April 2018, November 2018 und Oktober 2019) gepflanzt und mit Wuchshüllen geschützt. Hierbei wurden die Baumhaseln in insgesamt 13 Pflanzenreihen in 10 m Reihenabstand mit zirka 3 m Pflanzabstand räumlich arrangiert und anschliessend einmal pro Jahr flächig gepflegt. Die geschätzten Gesamtkosten für Pflanzung, Wildschutz, Kulturpflegen (5 Jahre) inklusive Saatgut und Pflanzenproduktion belaufen sich pro Hektare auf etwa 8700 Schweizer Franken.
Die Mortalität, das Höhenwachstum und die Schäden sowie Schaftformen wurden an allen Baumhaseln über drei beziehungsweise fünf Vegetationsperioden beobachtet. Die durchschnittlichen jährlichen Mortalitätsraten lagen in Ittenthal zwischen 0,8 und 6,0%, was einer niedrigen Mortalitätsrate im Vergleich zu den anderen drei Anbauflächen in Deutschland entspricht (0–14%). Die höchste Überlebensrate wurde mit 96% nach fünf Vegetationsperioden bei der Herkunft aus Byala (BGR) beobachtet, während die serbische Herkunft Miroc mit 76% nach vier Vegetationsperioden die niedrigste Überlebensrate aufwies. Die Überlebensraten der Baumhasel in Ittenthal sind somit ähnlich hoch oder sogar deutlich höher als die festgestellten 76% im schweizweit angelegten Testpflanzungsprojekt, in dem die Herkünfte Byala, Miroc und Bolu (TUR) ebenso getestet werden. Der Standort Ittenthal wies besonders hohe jährliche Zuwächse auf, insbesondere bei der bulgarischen Herkunft Byala (durchschnittlich 39 cm, maximal 78 cm). Das durchschnittliche jährliche Höhenwachstum aller Herkünfte variierte in Ittenthal zwischen 21 und 39 cm sowie in Deutschland zwischen 7 und 38 cm und deutet auf ein rasches Jugendwachstum hin.
Auffällige Frostempfindlichkeit
Schäden durch Mäuse, Insektenfrass oder Pilzbefall waren in diesen ersten Jahren im Gesamtversuch selten (<10%) und in Ittenthal überhaupt nicht aufgetreten. Allerdings kam es zu Wipfeltriebschäden. Auffällig war hierbei die Frostempfindlichkeit der Baumhasel aus Kojori (GEO), welche im Frühjahr 2023 in Ittenthal früh austrieb und anschliessend von Spätfrost betroffen war. Die Baumhasel zeigte sich im gemeinsamen schweizerisch-deutschen Anbauversuch insgesamt als robuste und regenerationsfähige Baumart mit sehr verlässlichem Anwuchserfolg nach der Pflanzung selbst von
wurzelnackten Sortimenten. Die Schaftformen waren bisher bei den meisten Herkünften zufriedenstellend, mit nur geringer Zwieselbildung und niedrigen Verbuschungsraten. Allerdings zeigte die Gesamtauswertung auch auf, dass Waldstandorte mit erhöhter (Spät-)Frostgefahr für den Baumhaselanbau gemieden werden sollten. Dagegen konnten Anbauhemmnisse der Baumhasel an ihrer möglichen ökologischen Trockengrenze auf den Prüfflächen nicht nachgewiesen werden.
Eignung und Anwendungsbereiche
Geeignete Standorte für die Baumhasel sind tiefgründige, aber auch trockene, kalkreiche Böden in milden bis trocken-warmen Klimazonen (>8,5 °C). Die getesteten Herkünfte Byala und Bolu zeigen bisher besonders Erfolg versprechende Eigenschaften hinsichtlich Überlebensrate und Wachstum auf den vier Anbauflächen in Deutschland und der Schweiz. Um die Baumhasel für forstwirtschaftliche oder ökologische Zwecke zu empfehlen, müssen zunächst aber noch zwei zentrale Fragen geklärt werden.
Die erste dieser beiden Fragen lautet: Auf welchen Standorten kann die Baumhasel Waldleistungen übernehmen, während einheimische Baumarten an ihre Grenzen stossen? In der Schweiz werden Baumartenempfehlungen über die Tree-App formuliert. Aufgrund fehlender Erfahrungen und Informationen wird die Baumhasel in diesen Empfehlungen bisher jedoch nicht berücksichtigt. Im DokuTool Zukunftsbaumarten wurden in den letzten Jahren zahlreiche kleine Praxisanbauten mit der Baumhasel angelegt, was das wachsende Interesse der Forstpraxis an dieser Baumart verdeutlicht. Die langjährige Bekanntschaft der Baumart aus der Stadtbegrünung, aber auch dass sie aus benachbarten geografischen Regionen stammt, sorgen für grosse Akzeptanz für diese Baumart. In der Waldwirtschaft scheint sie besonders geeignet für Standorte, an denen andere Baumarten klimatisch oder phytopathologisch an ihre Grenzen stossen – etwa die Esskastanie im Mendrisiotto (TI), die Waldkiefer in den inneralpinen Tälern im Wallis oder die Buche an einigen trocken-warmen Sonnenlagen im Mittelland und im Baselbiet. Daher sind eben dort experimentelle Ergänzungspflanzungen in lichten, geschwächten Beständen wissenschaftlich interessant und waldbaulich vielversprechend. Dabei sollte besonders auf die Verwendung von geeigneten Herkünften und qualitativ hochwertigem Pflanzmaterial geachtet werden.
Die zweite Frage ist jene nach dem potenziellen Risiko, also ob die Baumhasel langfristig invasive Eigenschaften entwickelt und die heimische Vegetation verdrängt. Die Invasivität stellt ein wichtiges Kriterium für den künftigen Anbau oder Nichtanbau von Baumarten im Wald dar. Die Baumhasel ist eine europäische Baumart, die als nicht invasiv betrachtet wird. Weder die EU-Verordnung über invasive Arten noch die Listen der invasiven und potenziell invasiven Neophyten in der Schweiz und in Deutschland führen sie als solche auf. Auch in den Herkunftsregionen wird die Baumhasel als nicht invasiv eingestuft, da sie in den Mischwäldern aktuell eine untergeordnete Rolle spielt, sich bei den starken Konkurrenten wie Eichen oder Buchen üblicherweise nicht durchsetzen kann und auf ökologische Sondersituationen angewiesen ist.
Weitere Versuche sind nötig
Trotz der vielversprechenden Ergebnisse der vorliegenden Studie sind weitere Herkunftsforschungen sowie Praxisanbauversuche zur Baumhasel erforderlich. Insbesondere fehlen belastbare Ergebnisse zur Risikoeinschätzung dieser Baumart gegenüber biotischen Schadfaktoren sowie Anbaueignung auf verschiedenen Standorten. Die ernst zu nehmenden Hinweise aus dem Stadtgrün, dass die Baumhasel bereits vereinzelt unter Schaderregern leidet, sollten unter intakten Waldbedingungen dringend überprüft werden. Praxisnahe Versuche mit der Baumhasel stellen hierfür eine wertvolle Datenquelle dar. Das
waldbauliche Potenzial der Baumhasel könnte in der Schweiz vor allem in den derzeit gesundheitlich geschwächten
Kastanien-, Waldkiefer- und Buchenwäldern getestet werden.
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Dem Wald Sorge tragen mit den nötigen Finanzen
Verschiedene Verbände aus der Wald- und Forstbranche wehren sich gegen die im «Entlastungspaket 27 für den Bundeshaushalt» vorgeschlagenen Sparmassnahmen. Für Pflege und Unterhalt des Waldes sowie für die Ausbildung von Forst-personal müssen auch künfti...
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Eine hervorragende Ausbildung kann auch ihre Tücken haben
Die Schweizer Forstbranche bildet exzellente Berufsleute aus; so gut, dass diese auch in anderen Branchen begehrt sind. Für Rolf Dürig, Geschäftsführer der OdA Wald Schweiz, ist daher wichtig, mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Forst zu gewinnen.
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Auch die Biodiversitätsförderung im Wald bringt Einnahmen
Das Thema der gemeinsamen Weiterbildungen der beiden Arbeitsgruppen Wald und Wildtiere sowie Waldbiodiversität des Schweizerischen Forstvereins Anfang Jahr lautete: «Lebensraumförderung von kleinen und grösseren Wildtieren im Wald: es flattert, quakt und...
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WaldSchweiz fordert mehr Gewicht für den Wald im Raumkonzept Schweiz
Im Rahmen der öffentlichen Konsultation zum aktualisierten Raumkonzept Schweiz hat WaldSchweiz eine umfassende Stellungnahme eingereicht. Der Verband fordert darin eine stärkere Berücksichtigung des Waldes als zentrales Element der Schweizer Raumplanung.
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Förster, Natur- und Umweltfachmann, Waldpädagoge, Musiker ...
Nicht immer wurden Forstmitarbeitende händeringend gesucht. Als Micha Plüss vor rund 30 Jahren die Försterschule verliess, fanden die wenigstens seiner Klasse eine Stelle als Revierförster. Er gehörte nicht zu ihnen, arbeitete aber trotzdem meist fü...
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Eine Pionierin, deren Weg noch lange nicht zu Ende ist
Tanja Karcher hat Geschichte geschrieben: Im vergangenen Jahr schloss sie – soweit bekannt – als erste Frau die eidgenössische Berufsprüfung zur Forstwart-Vorarbeiterin erfolgreich ab. Die 33-jährige Aargauerin will aber noch viele weitere Ziele erreic...
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Die Aprilausgabe Wald und Holz ist da!
Eine Frage beschäftigt aktuell viele, wenn nicht alle Branchen: Woher kriegen wir unsere Fachkräfte? Das sieht auch in der Forstbranche nicht anders aus. Allerdings müsste hier die Frage vielleicht eher lauten: Wohin gehen unsere Fachkräfte? Und warum? M...
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«Ein Koch ohne Motorsäge ist kein richtiger Koch»
Der Gourmetkoch Stefan Wiesner, auch bekannt als der Hexer aus dem Entlebuch, verkochte schon Bäume von A bis Z. Er bereitet die Gerichte seiner alchemistischen Naturküche ausschliesslich über Holz und Kohle zu. Pro Jahr benötigt er dafür rund 100 Ster...
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«Gesunde Stadtbäume benötigen eine unterirdische Raumplanung»
Andrea Gion Saluz von Grün Stadt Zürich ist für gesunde Stadtbäume und einen zunehmenden Bestand verantwortlich. Eine Herausforderung zu Zeiten der Verdichtung und der Klimaerwärmung, welche den Stadtbäumen besonders zusetzt.
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Aus der Mitte der kanadischen Wäldern: Wo der Ahornsirup fliesst
Die kanadische Provinz Québec deckt über 70% der weltweiten Ahornsirupproduktion ab; mit jährlichen Exporten von über 90 Millionen Litern. Riesige natürliche Ahornwälder, ein kalter Winter und ein langer Frühling bieten die besten Voraussetzungen für de...
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Bund darf sich nicht aus der Verantwortung nehmen
Der Schweizer Wald steht unter Anpassungsdruck – dies ist das Fazit des Waldbe-richts 2025, den das Bundesamt für Umwelt (BAFU) am 18. März 2025 präsentiert hat. Aus Sicht der Waldeigentümerinnen und -eigentümer ist eine Anpassung des Waldes an den Kl...
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Wald: Wichtiges Ökosystem für die Ernährungssicherheit
Der Internationale Tag des Waldes findet jeweils am 21. März statt. Unter dem Motto «Wälder und Nahrung» macht er heuer auf den Stellenwert gesunder Wälder für die Lebensmittelversorgung aufmerksam.
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Waldflächen in Uri werden mit klimafitten Baumarten bepflanzt
Im Kanton Uri werden in den kommenden Jahren 15 000 junge Bäume gepflanzt. Damit soll der Wald einerseits klimafit gemacht werden. Andererseits hat das Projekt zum Ziel, die wichtige Schutzfunktion der Wälder im Gebirgskanton zu stärken.
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Die Märzausgabe Wald und Holz ist da!
Das Klima auf unserem Planeten verändert sich schneller denn je. Obwohl sich die Natur eigentlich recht gut selbst zu helfen weiss, gerät sie ob dieses rasanten Wandels arg unter Druck. Der Wald beispielsweise kann mit diesem Wandel nicht mehr Schritt halt...
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Wanderwege im Wald: Was genau muss ich nach einem Sturm tun?
Ich bin Mitbesitzerin eines Waldstücks, durch das ein schmaler signalisierter Wanderweg führt. Was ist zu tun, wenn nach einem Sturm in meinem Wald ein Baum auf dem Wanderweg liegt? Muss ich als Waldbesitzerin diesen entfernen? Wie ist da die rechtliche Lag...
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Bauten am Waldrand: Worauf müssen Waldbesitzende achten?
Ich besitze Wald am Siedlungsrand. Weil Gebäudeversicherungen in der Regel nur Sturmschäden, nicht aber Spontanabbrüche von Ästen oder morschen Bäumen decken, möchte mein Nachbar möglichst jedes dürre Ästchen entfernt haben. Doch dazu bin ich nicht be...
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Wann habe ich Anspruch auf Entschädigung in der Grundwasserschutzzone?
In unserem Korporationswald wird eine Trinkwasserschutzzone vergrössert. Eine unserer Waldstrassen kann nun vielleicht nicht wie geplant ausgebaut werden. Besteht in diesem Fall Anspruch auf Entschädigung? – M. Britschgi
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Christbäume: Darf ich in meinem Wald eine Baumkultur anlegen?
Ich habe in meinem Wald einige schöne junge «Tännli», die ich vereinzelt als Christbäume verkaufe. Jetzt möchte ich das Geschäft etwas ausbauen und vermehrt auf Christbäume setzen. Was muss ich dabei beachten? – Daniel G
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Bambus im Wald: Darf ich Bambus im hiesigen Wald anpflanzen?
Produkte aus Bambus boomen und gelten als nachhaltig. Jetzt überlege ich mir, in das Geschäft einzusteigen und ein Stück Wald zu kaufen, um dort Bambus anzupflanzen. Darf ich Bambus pflanzen, und wie weiss ich, welche Pflanzen im Wald überhaupt erlaubt si...
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Waldbrandgefahr: Darf ich meinen Wald absperren?
Ich besitze Wald, in dem oft gebrätelt wird. Solange der Abfall mitgenommen und das Feuer wieder gelöscht wird, stört mich das nicht. In den letzten trockenen Sommern stellte ich aber fest, dass der Kanton nur zögerlich Feuerverbote erliess und diese kaum...
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Kleine Ski-Manufakturen gehen zurück zum Werkstoff Holz
Back to the roots. Zwei Schweizer Skiproduzenten setzen bei ihren Wintersportgeräten vermehrt auf Holz. Nicht nur auf dem Deckblatt, sondern auch im Kern verwenden sie den nachhaltigen Rohstoff, und einer davon recycelt diesen sogar.
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Die neue Ausgabe Wald und Holz ist da!
In den Schweizer Wäldern wächst ein patenter Stoff, dessen Einsatzmöglichkeiten schier unbegrenzt sind. Und das im wahrsten Sinn des Wortes! Seit Anfang Dezember kurvt sogar ein japanischer Satellit mit einer Verkleidung aus Magnolienholz im Orbit. Ho...
Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 2 min
Wenn die Ansprüche von Wald und Siedlung aufeinandertreffen
Aufgrund der zunehmenden Bautätigkeit rücken Häuser näher an den Wald. Die gesetzlich vorgegebenen Abstände werden immer häufiger unterschritten. Felix Holenstein, Revierförster von Dietikon (ZH), hat in solchen Fällen eine Lösung für Waldbesitzende...
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Alte Bäume neu entdeckt: Kastanienselven im Puschlav
Im Puschlav (GR) haben sich die Menschen wieder auf die traditionellen Kastanienselven, welche während langer Zeit vernachlässigt worden sind, zurückbesonnen. Ihre Wiederherstellung ist aufwendig. Ein Rundgang mit einem Besitzer einer Selve.
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Die neue Ausgabe Wald und Holz ist da!
In den Schweizer Wäldern wächst ein patenter Stoff, dessen Einsatzmöglichkeiten schier unbegrenzt sind. Und das im wahrsten Sinn des Wortes! Seit Anfang Dezember kurvt sogar ein japanischer Satellit mit einer Verkleidung aus Magnolienholz im Orbit. Ho...
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Stellungnahme zur Mountainbike-Strategie
St. Gallen, 22. August 2024 – Der Verband Wald St. Gallen & Liechtenstein hat im Rahmen der Vernehmlassung zum VIII. Nachtrag des Strassengesetzes und zur Mountainbike-Strategie des Kantons St. Gallen eine detaillierte Stellungnahme abgegeben. Die Wa...
Verband & Politik | Zertifikatskurse | Ausbildung – Lesezeit 5min
Betriebsleitertagung / SELVA Infoveranstaltung
Verband & Politik – Lesezeit 5 Minuten
Verband der Waldeigentümer ist wichtiger denn je
Der Verband Wald St.Gallen & Liechtenstein feiert dieses Jahr sein 100-jähriges Bestehen mit verschiedenen Aktivitäten. Unter anderem sind über 50 Baumpflanzaktionen, eine Sonderschau an der Olma in St.Gallen sowie die erstmalige Vergabe eines Waldpreises...
Verband & Politik – Lesezeit 5 min
Wald St. Gallen & Liechtenstein lanciert den Waldpreis
Der Waldpreis 2023 von Wald St. Gallen & Liechtenstein in Zusammenarbeit mit der Stiftung Hilti Family Foundation Liechtenstein wird an Menschen, Personengruppen oder Organisationen verliehen, welche im Kanton St. Gallen oder Fürstentum Liechtenstein wohnhaft sin...
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Mitarbeiter Sekretariat Graubünden Holz m/w/d (80 – 100%)
Waldwissen | Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 5min
Newsletter 7/2022 22. August
Ausbildung | Waldwissen | Verband & Politik – Lesezeit 5min
Rückblick Veranstaltungen
Diverse Veranstaltungen konnten dieses Jahr schon realisiert und durchgeführt werden. Vielleicht waren es dieses Jahr, nach den anstrengenden und mühsamen letzte Jahren, sogar zu viele Anlässe von verschiedenen Organisationen und Vereinen. Terminkollisionen...
Verband & Politik – Lesezeit 2min
Internationaler Tag des Waldes
Der 21. März ist traditionell der „Tag des Waldes“. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat den Tag bereits 1971 als Reaktion auf die globale Waldvernichtung ins Leben gerufen. In den vergangenen Jahren hat der...
Verband & Politik – Lesezeit 3 min
SELVA Generalversammlung 2022
Die diesjährige Generalversammlung fand am Freitag, 22. April 2022 im wunderschönen, geschichtsträchtigen Weiler Vrin der Gemeinde Lumnezia statt. Herzlichen Dank an die Gemeinde Lumnezia für Ihre grosse Unterstützung.
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Jahresbericht 2021 verfügbar
Der Jahresbericht 2021 von WaldBeiderBasel und die Einladung zur 96. Generalversammlung stehen ab jetzt zur Verfügung.
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Anhörung "Management von Schadereignissen im Wald"
Um für das zukünftige Management von Waldschadenereignissen besser gewappnet zu sein, erweiterte das Amt für Wald beider Basel das bestehende Sturmschadenhandbuch zum Entwurf des Handbuchs für das Management von Schadereignissen im Wald. Darin sind ve...