Anders als bei den Maronen, die der Marronimann während der Wintermonate in der Stadt anbietet, reifen bei den Kastanien im Puschlav (GR) nicht nur eine grosse, sondern zwei bis drei kleine Früchte pro stacheligem Fruchtbecher aus.Fotos: Alexandra von Ascheraden
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Alte Bäume neu entdeckt: Kastanienselven im Puschlav
Im Puschlav (GR) haben sich die Menschen wieder auf die traditionellen Kastanienselven, welche während langer Zeit vernachlässigt worden sind, zurückbesonnen. Ihre Wiederherstellung ist aufwendig. Ein Rundgang mit einem Besitzer einer Selve.
Alexandra von Ascheraden* | Bei strahlender Herbstsonne wartet Piero Pola am Bahnhof Campocologno (GR). Mit zügigen Schritten geht es anschliessend steil bergauf in Richtung seiner Kastanienselve am Waldrand. Die Menschen im Puschlav haben sich über Jahrhunderte die wertvollen ebenen Talflächen für den Ackerbau, vor allem für Tabakplantagen, und ihre Siedlungen vorbehalten und die Kastanien an die Berghänge gepflanzt. Die Marroni machten einst einen bedeutenden Teil der Nahrung im Puschlav aus. Piero Pola rechnet vor: «Vor einem Jahrhundert war es noch völlig normal, dass ein Sechspersonenhaushalt zwischen 600 und 900 Kilogramm Kastanien pro Jahr verbrauchte, also 100 bis 150 Kilogramm pro Kopf.» 100 Gramm der kohlehydratreichen Nussfrüchte liefern knapp 200 Kalorien, dazu Kalium, Phosphor, Magnesium, Kalzium und zahlreiche Vitamine. Kein Wunder, waren sie einst so begehrt.
Heute sind viele Kastanienselven aufgegeben. Sie verwahrlosen. Die im Puschlav traditionell angebauten Sorten liefern kleine, aber süsse und schmackhafte Marroni. Nicht wie jene, die der Marronimann in der Stadt anbietet. Das sind andere, um ein Mehrfaches grössere Sorten, bei denen nur eine Marroni pro stacheligem Fruchtbecher ausreift und nicht gleich drei wie hier im Puschlav.
Bäume einzeln im Grundbuch eingetragen
So bleibt es dem Engagement von Menschen wie Piero Pola überlassen, der in seiner Selve die Tradition aufrechterhält. «Von den 28 Edelkastanienbäumen in meiner Selve ist jeder einzelne im Grundbuch eingetragen. Der Boden selbst verbleibt im Puschlav jeweils im Besitz der Gemeinde. In meinem Fall ist das die Comune di Brusio.» Dieses System wurde vor 150 Jahren eingeführt. Die Gemeinde war damals in Geldnot. Kurzerhand hat sie um 1870 herum das Recht versteigert, Kastanienpflanzungen auf bestimmten Parzellen vorzunehmen. Sie behielt aber das Eigentum am Boden selbst.
Nach dem raschen Aufstieg zu seiner Selve zeigt Piero Pola auf seinem Mobiltelefon ein Foto eines knallroten, zweisprachigen Schildes, das er bald am dem Dorf am nächsten gelegenen Baum der Selve aufhängen wird. Darauf steht: Die Kastanien sind in Privatbesitz. Es ist strengstens verboten, Kastanien aufzusammeln. Seine Selve liegt an einem beliebten Spazierweg und ist traditionell nicht eingezäunt. Mit dem Schild will Piero Pola Spaziergängern verdeutlichen, dass Sammeln in diesem Fall Diebstahl ist. Schliesslich wollen die Eigentümer der mit viel Aufwand bewirtschafteten Selven ihre Früchte auch ernten. Denn in jenen Selven, deren Eigentümer sich nicht mehr kümmern, gibt es nach wenigen Jahren nichts mehr aufzusammeln.
Beim Besuch Anfang Oktober hängt das Schild noch nicht. Wegen des kalten Frühjahrs beginnt die Ernte ungewöhnlich spät. Die Marroniigel, die bereits am Boden liegen, sind ausnahmslos leuchtend grün und rundum geschlossen. «Die hat der Wind heruntergeholt. Wenn sie weder braun verfärbt noch geöffnet sind, sind die Früchte darin unreif. Sie reifen auch nicht nach.»
Mäuerchen und Hügel markieren Grenzen
Die Besitzgrenzen der Selven muss man lesen können. Es sind Details wie kleine Hügel im Gelände oder Mäuerchen. Jeder Eigentümer weiss auch ohne offizielle Grenzmarkierungen, welcher Baum ihm gehört und welcher dem Nachbarn. «Die Mäuerchen sind nicht willkürlich errichtet worden, sondern im Gelände verteilt. Unsere Vorfahren haben sie dort errichtet, wo gern grössere Mengen der Kastanienigel zu den Nachbarn herunterrollten.»
Heute haben die Kastanienselven ihre einstige Bedeutung eingebüsst. In Campocologno verbleiben noch etwa ein Dutzend Eigentümer, die ihre Selven auch bewirtschaften. «Wir sind alle zwischen 50 und über 70 Jahre alt. Es bräuchte dringend einen Generationswechsel, und das wird schwierig», so Piero Pola. Seine Vorfahren, die die Bäume hier so sachkundig gepflanzt haben, hätten sich das nicht vorstellen können. Seine Bäume sind zwischen 80 und 150 Jahre alt. Viele davon wurden in den 1940er-Jahren aufgepfropft. Das war damals ein Experiment, um die Qualität zu verbessern. «Für einen Kastanienbaum ist das noch kein Alter. Er wächst während 80 bis 90 Jahren und liefert auch nach 500 Jahren noch ein gesundes Produkt. Es gibt in Europa sogar Exemplare, die über 1000 Jahre alt sind.»
Über Jahrhunderte hinweg waren Marroni eine wichtige Nahrungsgrundlage. Vor der breiten Einführung von Mais und Kartoffeln aus dem neu entdeckten Amerika waren sie ein bedeutendes, über mehrere Monate lagerfähiges Grundnahrungsmittel. «Die Römer haben sie zusammen mit den Weinreben in ganz Europa, von Portugal bis zur Türkei, verbreitet. Vor allem auf der Alpensüdseite. Es gab aber auch Versuche, sie an der Alpennordseite zu kultivieren, sogar bis nach Südengland.» Auf der Schweizer Alpennordseite waren es vor allem die Regionen um die Alpenrandseen. Dazu kamen die Föhntäler im Wallis, im Chablais und im Rheintal.
Nicht nur wegen der Früchte waren Kastanienkulturen wichtig. «Das tanninhaltige Holz war für Pfosten im Rebbau gefragt und zur Fassherstellung. Und ganz nebenbei wuchsen unter den Bäumen auch noch schmackhafte Pilze, sodass man seine Ziegen darunter weiden lassen konnte», erklärt Piero Pola.
Idealer Pflanzabstand
Der Anbau wurde im Mittelalter immer weiter verbessert. Die Menschen fanden heraus, welche Pflanzabstände ideal sind, welche Bodentypen sich am besten eignen, und sie zogen den Anbau bis zur ökologischen Grenze hinauf. Edelkastanien gedeihen auf einer Höhe von 300 bis 700 Metern. Ideal sind 400 bis 600 Meter. Campocologno liegt auf 550 Metern. «In den Selven sollten die Bäume im Abstand von zehn Metern gepflanzt werden. Dann kommen etwa 100 Bäume auf einen Hektar», so Piero Pola.
Mit der Industrialisierung und der kontinuierlichen Verbesserung der Lebensqualität sank die Bedeutung der Kastanienselven. Sie wurden kaum noch gepflegt: «Im Puschlav waren sie bald in einer desolaten Situation.» Immerhin gab es noch einige. Im Tessin hatte man schon um 1750 immer mehr davon abgeholzt. «Dort gab es bis Mitte des 20. Jahrhunderts zwei Tanninfabriken, die grosse Mengen Holz verarbeiteten. Das tanninhaltige Holz eignete sich gut zum Waschen von Pelzen. Und in Norditalien setzte die aufkommende Industrie wegen seines Brennwertes auf das Kastanienholz.» So war zu Beginn des 19. Jahrhunderts von ursprünglich 8800 Hektaren Tessiner Selven nur noch ein Viertel übriggeblieben. Zumindest die Struktur der einstigen Selven kann man auch heute noch erahnen. Auf der Alpennordseite sind so gut wie alle Selven verschwunden.
Alte lokale Tradition wiederbeleben
Erst in den 1980er-Jahren erstarkte das Bewusstsein, dass jahrhundertealte, lokale Traditionen und Kulturlandschaften im Begriff waren, verloren zu gehen. Der Bund startete schliesslich erste Programme zur Rettung der Selven. Zwar hatten die Menschen im Puschlav, anders als im Tessin, eine Vielzahl Edelkastanienbäume einfach sich selbst überlassen, statt sie abzuholzen. Der Unterhalt der Bäume ist jedoch aufwendig, und die Eigentümer müssen sie regelmässig pflegen, da die Erntemengen sonst rasch abnehmen. «Ich gehe mehrmals im Jahr mit dem Fadenmäher durchs Gelände, während meine Vorfahren einfach Ziegen unter den Bäumen weiden liessen. Später im Jahr muss ich die Blätter aufnehmen, damit keine Schädlinge oder Pilze darin überwintern. Früher durften wir sie einfach im Wald verbrennen. Heute ist das verboten, und ich muss sie zur Entsorgung fahren. Daher warte ich damit bis in den Februar, wenn der Wind einiges verblasen hat», erklärt Piero Pola. Auch Wurzelausschläge und zu tief liegende Äste müsse er entfernen. Und dann gibt es ja noch die diversen Krankheiten, die den Edelkastanien zusetzen; vor allem der Edelkastanienrindenkrebs.
Starker Rückschnitt
Wer wie Piero Pola im Puschlav eine Selve besass, konnte sich also im Rahmen des Interreg-Projekts1) «Castanetum» beim Bund Unterstützung holen. Kranke Bäume wurden stark zurückgeschnitten, sodass sie neu austrieben. Zwischen 2003 und 2006 flossen etwa 200 000 Euro in dieses Projekt, von denen die Schweiz selbst nur knapp 13 000 aufbrachte. Italien brauchte den Grossteil der Mittel auf. Das Ziel war nicht nur, die Selven, sondern auch die traditionelle Kulturlandschaft wiederherzustellen. Die steilen Wiesen mit den nach Art einer Hochstammkultur gesetzten Edelkastanienbäumen wurden entbuscht. So wurden im Puschlav 21 Hektar mit 1600 Bäumen wiederhergestellt. Viele dieser Bäume litten jedoch unter Edelkastanienrindenkrebs. Diese mussten stark beschnitten werden, erholten sich zum Teil aber wieder. Bis heute dürfen die Selvenbesitzer befallene Äste alle acht Jahre durch Gemeindearbeiter gegen ein symbolisches Entgelt entnehmen lassen. Auch in Piero Polas Selve ragen an mehreren Bäumen kahle Äste in den Herbsthimmel empor, die Bäume scheinen aber dank der Pflegezyklen zurechtzukommen.
Piero Pola muss heute andere Probleme lösen als seine Vorfahren. «In ganz trockenen Jahren müssen wir mittlerweile bewässern. Früher haben wir das nur bei jungen Bäumen gemacht. Längst müssen wir in langen Trockenphasen auch ältere Pflanzen mit Wasser versorgen.» Edelkastanien mögen mildes Klima. Die Blätter bilden sich erst ab Ende Mai, wenn die Spätfröste vorbei sind.
Schädlinge wandern global, und zwar schnell
Auch die aufgrund der Globalisierung schnell wandernden Schädlinge sind ein Thema. Die Kastaniengallwespe Dryocosmus kuriphilus gelangte aus China nach Europa und wurde im benachbarten Italien erstmals 2002 nachgewiesen. 2012 tauchte sie im Puschlav auf. Sie legt ihre Eier in die Knospen. Die Larve, die sich darin während 30 Tagen entwickelt, überdauert bis zum Frühling und bildet dann grosse Gallen an Stielansätzen der Blätter und am Hauptnerv. Die Blätter bleiben kleiner und wachsen häufig gekrümmt. «Erkennt man den Befall zu spät, sind nur noch zehn Prozent der Produktion nutzbar.» Bis 2010 habe er noch 200 Kilogramm pro Jahr ernten können, «jetzt bleiben mir noch 50 bis 60». In Italien hat sich im Kampf gegen die Gallwespe der Einsatz der Schlupfwespe Torymus sinensis bewährt. In der Schweiz ist deren Freisetzung aber noch nicht erlaubt. Dazu meint Piero Pola nur trocken: «Zum Glück hat sich die Schlupfwespe nicht für die nahe Landesgrenze interessiert. Sie hilft uns auch ohne Erlaubnis bereitwillig.»
Über diese und viele weitere Themen lesen Sie in der neuen Ausgabe von «WALD und HOLZ».
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Dem Wald Sorge tragen mit den nötigen Finanzen
Verschiedene Verbände aus der Wald- und Forstbranche wehren sich gegen die im «Entlastungspaket 27 für den Bundeshaushalt» vorgeschlagenen Sparmassnahmen. Für Pflege und Unterhalt des Waldes sowie für die Ausbildung von Forst-personal müssen auch künfti...
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Eine hervorragende Ausbildung kann auch ihre Tücken haben
Die Schweizer Forstbranche bildet exzellente Berufsleute aus; so gut, dass diese auch in anderen Branchen begehrt sind. Für Rolf Dürig, Geschäftsführer der OdA Wald Schweiz, ist daher wichtig, mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Forst zu gewinnen.
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Auch die Biodiversitätsförderung im Wald bringt Einnahmen
Das Thema der gemeinsamen Weiterbildungen der beiden Arbeitsgruppen Wald und Wildtiere sowie Waldbiodiversität des Schweizerischen Forstvereins Anfang Jahr lautete: «Lebensraumförderung von kleinen und grösseren Wildtieren im Wald: es flattert, quakt und...
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WaldSchweiz fordert mehr Gewicht für den Wald im Raumkonzept Schweiz
Im Rahmen der öffentlichen Konsultation zum aktualisierten Raumkonzept Schweiz hat WaldSchweiz eine umfassende Stellungnahme eingereicht. Der Verband fordert darin eine stärkere Berücksichtigung des Waldes als zentrales Element der Schweizer Raumplanung.
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Förster, Natur- und Umweltfachmann, Waldpädagoge, Musiker ...
Nicht immer wurden Forstmitarbeitende händeringend gesucht. Als Micha Plüss vor rund 30 Jahren die Försterschule verliess, fanden die wenigstens seiner Klasse eine Stelle als Revierförster. Er gehörte nicht zu ihnen, arbeitete aber trotzdem meist fü...
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Eine Pionierin, deren Weg noch lange nicht zu Ende ist
Tanja Karcher hat Geschichte geschrieben: Im vergangenen Jahr schloss sie – soweit bekannt – als erste Frau die eidgenössische Berufsprüfung zur Forstwart-Vorarbeiterin erfolgreich ab. Die 33-jährige Aargauerin will aber noch viele weitere Ziele erreic...
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Die Aprilausgabe Wald und Holz ist da!
Eine Frage beschäftigt aktuell viele, wenn nicht alle Branchen: Woher kriegen wir unsere Fachkräfte? Das sieht auch in der Forstbranche nicht anders aus. Allerdings müsste hier die Frage vielleicht eher lauten: Wohin gehen unsere Fachkräfte? Und warum? M...
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«Ein Koch ohne Motorsäge ist kein richtiger Koch»
Der Gourmetkoch Stefan Wiesner, auch bekannt als der Hexer aus dem Entlebuch, verkochte schon Bäume von A bis Z. Er bereitet die Gerichte seiner alchemistischen Naturküche ausschliesslich über Holz und Kohle zu. Pro Jahr benötigt er dafür rund 100 Ster...
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«Gesunde Stadtbäume benötigen eine unterirdische Raumplanung»
Andrea Gion Saluz von Grün Stadt Zürich ist für gesunde Stadtbäume und einen zunehmenden Bestand verantwortlich. Eine Herausforderung zu Zeiten der Verdichtung und der Klimaerwärmung, welche den Stadtbäumen besonders zusetzt.
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Aus der Mitte der kanadischen Wäldern: Wo der Ahornsirup fliesst
Die kanadische Provinz Québec deckt über 70% der weltweiten Ahornsirupproduktion ab; mit jährlichen Exporten von über 90 Millionen Litern. Riesige natürliche Ahornwälder, ein kalter Winter und ein langer Frühling bieten die besten Voraussetzungen für de...
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Bund darf sich nicht aus der Verantwortung nehmen
Der Schweizer Wald steht unter Anpassungsdruck – dies ist das Fazit des Waldbe-richts 2025, den das Bundesamt für Umwelt (BAFU) am 18. März 2025 präsentiert hat. Aus Sicht der Waldeigentümerinnen und -eigentümer ist eine Anpassung des Waldes an den Kl...
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Wald: Wichtiges Ökosystem für die Ernährungssicherheit
Der Internationale Tag des Waldes findet jeweils am 21. März statt. Unter dem Motto «Wälder und Nahrung» macht er heuer auf den Stellenwert gesunder Wälder für die Lebensmittelversorgung aufmerksam.
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Waldflächen in Uri werden mit klimafitten Baumarten bepflanzt
Im Kanton Uri werden in den kommenden Jahren 15 000 junge Bäume gepflanzt. Damit soll der Wald einerseits klimafit gemacht werden. Andererseits hat das Projekt zum Ziel, die wichtige Schutzfunktion der Wälder im Gebirgskanton zu stärken.
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Die Märzausgabe Wald und Holz ist da!
Das Klima auf unserem Planeten verändert sich schneller denn je. Obwohl sich die Natur eigentlich recht gut selbst zu helfen weiss, gerät sie ob dieses rasanten Wandels arg unter Druck. Der Wald beispielsweise kann mit diesem Wandel nicht mehr Schritt halt...
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Wanderwege im Wald: Was genau muss ich nach einem Sturm tun?
Ich bin Mitbesitzerin eines Waldstücks, durch das ein schmaler signalisierter Wanderweg führt. Was ist zu tun, wenn nach einem Sturm in meinem Wald ein Baum auf dem Wanderweg liegt? Muss ich als Waldbesitzerin diesen entfernen? Wie ist da die rechtliche Lag...
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Bauten am Waldrand: Worauf müssen Waldbesitzende achten?
Ich besitze Wald am Siedlungsrand. Weil Gebäudeversicherungen in der Regel nur Sturmschäden, nicht aber Spontanabbrüche von Ästen oder morschen Bäumen decken, möchte mein Nachbar möglichst jedes dürre Ästchen entfernt haben. Doch dazu bin ich nicht be...
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Wann habe ich Anspruch auf Entschädigung in der Grundwasserschutzzone?
In unserem Korporationswald wird eine Trinkwasserschutzzone vergrössert. Eine unserer Waldstrassen kann nun vielleicht nicht wie geplant ausgebaut werden. Besteht in diesem Fall Anspruch auf Entschädigung? – M. Britschgi
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Christbäume: Darf ich in meinem Wald eine Baumkultur anlegen?
Ich habe in meinem Wald einige schöne junge «Tännli», die ich vereinzelt als Christbäume verkaufe. Jetzt möchte ich das Geschäft etwas ausbauen und vermehrt auf Christbäume setzen. Was muss ich dabei beachten? – Daniel G
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Bambus im Wald: Darf ich Bambus im hiesigen Wald anpflanzen?
Produkte aus Bambus boomen und gelten als nachhaltig. Jetzt überlege ich mir, in das Geschäft einzusteigen und ein Stück Wald zu kaufen, um dort Bambus anzupflanzen. Darf ich Bambus pflanzen, und wie weiss ich, welche Pflanzen im Wald überhaupt erlaubt si...
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Waldbrandgefahr: Darf ich meinen Wald absperren?
Ich besitze Wald, in dem oft gebrätelt wird. Solange der Abfall mitgenommen und das Feuer wieder gelöscht wird, stört mich das nicht. In den letzten trockenen Sommern stellte ich aber fest, dass der Kanton nur zögerlich Feuerverbote erliess und diese kaum...
Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 2 min
Kleine Ski-Manufakturen gehen zurück zum Werkstoff Holz
Back to the roots. Zwei Schweizer Skiproduzenten setzen bei ihren Wintersportgeräten vermehrt auf Holz. Nicht nur auf dem Deckblatt, sondern auch im Kern verwenden sie den nachhaltigen Rohstoff, und einer davon recycelt diesen sogar.
Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 2 min
Die neue Ausgabe Wald und Holz ist da!
In den Schweizer Wäldern wächst ein patenter Stoff, dessen Einsatzmöglichkeiten schier unbegrenzt sind. Und das im wahrsten Sinn des Wortes! Seit Anfang Dezember kurvt sogar ein japanischer Satellit mit einer Verkleidung aus Magnolienholz im Orbit. Ho...
Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 2 min
Wenn die Ansprüche von Wald und Siedlung aufeinandertreffen
Aufgrund der zunehmenden Bautätigkeit rücken Häuser näher an den Wald. Die gesetzlich vorgegebenen Abstände werden immer häufiger unterschritten. Felix Holenstein, Revierförster von Dietikon (ZH), hat in solchen Fällen eine Lösung für Waldbesitzende...
Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 2 min
Die neue Ausgabe Wald und Holz ist da!
In den Schweizer Wäldern wächst ein patenter Stoff, dessen Einsatzmöglichkeiten schier unbegrenzt sind. Und das im wahrsten Sinn des Wortes! Seit Anfang Dezember kurvt sogar ein japanischer Satellit mit einer Verkleidung aus Magnolienholz im Orbit. Ho...
Verband & Politik – Lesezeit 5 min
Stellungnahme zur Mountainbike-Strategie
St. Gallen, 22. August 2024 – Der Verband Wald St. Gallen & Liechtenstein hat im Rahmen der Vernehmlassung zum VIII. Nachtrag des Strassengesetzes und zur Mountainbike-Strategie des Kantons St. Gallen eine detaillierte Stellungnahme abgegeben. Die Wa...
Verband & Politik | Zertifikatskurse | Ausbildung – Lesezeit 5min
Betriebsleitertagung / SELVA Infoveranstaltung
Verband & Politik – Lesezeit 5 Minuten
Verband der Waldeigentümer ist wichtiger denn je
Der Verband Wald St.Gallen & Liechtenstein feiert dieses Jahr sein 100-jähriges Bestehen mit verschiedenen Aktivitäten. Unter anderem sind über 50 Baumpflanzaktionen, eine Sonderschau an der Olma in St.Gallen sowie die erstmalige Vergabe eines Waldpreises...
Verband & Politik – Lesezeit 5 min
Wald St. Gallen & Liechtenstein lanciert den Waldpreis
Der Waldpreis 2023 von Wald St. Gallen & Liechtenstein in Zusammenarbeit mit der Stiftung Hilti Family Foundation Liechtenstein wird an Menschen, Personengruppen oder Organisationen verliehen, welche im Kanton St. Gallen oder Fürstentum Liechtenstein wohnhaft sin...
Verband & Politik – Lesezeit 5 min
Mitarbeiter Sekretariat Graubünden Holz m/w/d (80 – 100%)
Waldwissen | Zeitschriften | Verband & Politik – Lesezeit 5min
Newsletter 7/2022 22. August
Ausbildung | Waldwissen | Verband & Politik – Lesezeit 5min
Rückblick Veranstaltungen
Diverse Veranstaltungen konnten dieses Jahr schon realisiert und durchgeführt werden. Vielleicht waren es dieses Jahr, nach den anstrengenden und mühsamen letzte Jahren, sogar zu viele Anlässe von verschiedenen Organisationen und Vereinen. Terminkollisionen...
Verband & Politik – Lesezeit 2min
Internationaler Tag des Waldes
Der 21. März ist traditionell der „Tag des Waldes“. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat den Tag bereits 1971 als Reaktion auf die globale Waldvernichtung ins Leben gerufen. In den vergangenen Jahren hat der...
Verband & Politik – Lesezeit 3 min
SELVA Generalversammlung 2022
Die diesjährige Generalversammlung fand am Freitag, 22. April 2022 im wunderschönen, geschichtsträchtigen Weiler Vrin der Gemeinde Lumnezia statt. Herzlichen Dank an die Gemeinde Lumnezia für Ihre grosse Unterstützung.
Verband & Politik – Lesezeit 1min
Jahresbericht 2021 verfügbar
Der Jahresbericht 2021 von WaldBeiderBasel und die Einladung zur 96. Generalversammlung stehen ab jetzt zur Verfügung.
Verband & Politik – Lesezeit 2min
Anhörung "Management von Schadereignissen im Wald"
Um für das zukünftige Management von Waldschadenereignissen besser gewappnet zu sein, erweiterte das Amt für Wald beider Basel das bestehende Sturmschadenhandbuch zum Entwurf des Handbuchs für das Management von Schadereignissen im Wald. Darin sind ve...